Wir pflegen die Kunst, durch die Zeit zu reisen

Reisen Sie mit!

Das Luftschiff, mit dem die Histonauten  die Weltgeschichte erkunden, hat Henri Giffard konstruiert.  Dem dampfmaschinenbegeisterten Franzosen gelang 1852  der allererste motorisierte bemannte Flug.  Von Paris über Versailles nach Elancourt legte das Gefährt  rund 28 Kilometer zurück.  Mit seiner aerodynamischen Form und der drei PS starken  Dampfmaschine, die die Luftschraube antrieb, kam der  schnittige Gasballon mit acht Kilometern pro Stunde voran.  Das dreieckige Segel nutzte Giffard zum Steuern.  Zum Landen warf er den Anker. Eine optimierte Variante  des Luftschiffes ging bei der Probefahrt in Flammen auf.  Giffard und sein Begleiter entkamen der Katastrophe  jedoch unverletzt. Erst fünfzig Jahre nach Giffards Pionierflug  gelang es Ferdinand Graf Zeppelin,  ein wirklich verkehrstüchtiges Luftschiff zu bauen.   (© Bild: Sammlung Jean Louis Schlim)


aktuell


Alle Informationen zu unserer Akademie für Kulturgeschichte bavaricum@histonauten finden Sie hier ...


Ich kröch' gern in ein Schneckenhaus
Exkursion: Sisi braucht Abstand
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Wir warten auf die Ankunft eines Salonwagens aus Wien, untersuchen eine Zither nach Fingerabdrücken des Christkindes und vertreten das Haus Bayern bei Krönungsfeierlichkeiten in Budapest. Ein Hund namens „Bummerl“ apportiert freundlicherweise die Baupläne für ein Königliches Sommerschloss. Gott sei Dank wurden sie nie realisiert. Dafür machen wir Bekanntschaft mit einer „Möve“, die ihrem „Adler“ schmachtende Verse widmet. Der Schlüssel zu jener Schublade, deren Inhalt uns brennend interessieren würde, ist leider verlegt.

Vorgesehene Stationen: Kaiserin Elisabeth Museum, Schloss Possenhofen, Feldafinger Park, Roseninsel, Hotel Kaiserin Elisabeth

Wann             (Sa) 26. August 2017, 10.30 - 17.30 Uhr

Treffpunkt     Kaiserin Elisabeth Museum im Bahnhof Possenhofen (S6), Schlossberg 2, Pöcking
                      (Fahrt bitte selber organisieren)
Preis              47 € (inkl. Eintritte)

Anmeldung per E-Mail ...

Jetzt nachhören in der BR Heimat-Mediathek:
die Histonauten zu Gast bei "Habe die Ehre!"

Wie können wir aus der Geschichte lernen?

Die "Histonauten" Klaus Reichold und Thomas Endl fragen nach dem Zusammenhang der Ereignisse.

Sie sind zu Gast bei Conny Glogger und stellen ihre Arbeit vor.

 

Lösungen zur Kunstareal-Schnitzeljagd

Es hat ein wenig gedauert, bis wir den idealen Glücksfeerich gefunden haben, der die Gewinner unserer Schnitzeljagd zum Kunstarealfest 2017 zieht. Mit Martin Arz, dem Verleger des Hirschkäfer Verlages haben wir  einen Glücksgriff getan. Unbestechlich hat er inzwischen die drei GewinnerInnen gezogen, die bereits benachrichtigt wurden.

Uns hat die Schnitzeljagd viel Spaß gemacht und - Chapeau! - die meisten abgegebenen Antworten waren richtig. Lediglich beim NS-Dokuzentrum gab es Unsicherheiten - und bei einer der vier Kirchen, die man von der Alten Pinakothek aus sehen kann. Die meisten meinten, dass die Heilig-Geist-Kirche zu sehen sei. Da kommen wir gleich ins Grübeln ... Aber es schadet ja nicht, nochmal in die Alte Pinakothek zu schauen ...

Erkundungen

Jetzt in der ARD-Mediathek:

Stammheim – Die RAF vor Gericht
Ein hochgesicherter Gerichtssaal als Schauplatz erbitterter Wortgefechte

Auf der Anklagebank saßen die wohl „prominentesten“ Terroristen jener Jahre. Die Verhandlungen zogen sich über 192 Tage. Und die Akten, die in diesem Zeitraum entstanden, umfassten schließlich 50.000 Seiten. Der Strafprozess gegen die „erste Generation“ der „Roten Armee Fraktion“, darunter Andreas Baader und Ulrike Meinhof, war einer der längsten und spektakulärsten in der deutschen Justizgeschichte.

Unsere Hamburger Mit-Histonautin Sonja von Behrens leuchtet in einer ARD-Fernsehdokumentation mit ihrem Kollegen Thomas Schuhbauer die emotionalen Hintergründe dieses Machtkampfes aus, der in den „Deutschen Herbst“ von 1977 mündete.

40 Jahre nach dem Geschehen kommen viele Beteiligte von damals zu Wort und ordnen die Ereignisse neu ein: Richter im Stammheimer Prozess wie Theodor Prinzing, Kurt Breucker und Eberhard Foth, Verteidiger wie Hans-Christian Ströbele, Rupert von Plottnitz und Kurt Groenewold sowie Journalisten und Prozessbeobachter wie der Theatermacher Claus Peymann und der damals 16-jährige Schüler und heutige Filmemacher Andres Veiel. Der Film enthüllt, dass das Stammheimer Gericht am Zustandekommen der Sondergesetze beteiligt war, mit denen kurz vor Prozessbeginn die Rechte von Angeklagten und Verteidigern beschnitten wurden, und erzählt das private Drama im Hause Prinzing: Seine Tochter Gabriele war Sympathisantin der RAF. Beide offenbaren in ausführlichen Interviews erstmals die persönliche Seite eines Prozesses, der das Land spaltete.

45-minütige Fernsehdokumentation von Thomas Schuhbauer und Sonja von Behrens

Die Fernsehdokumentation ist seit der Ausstrahlung in der Mediathek der ARD abrufbar.

Sonja von Behrens und ihre Kollegen freuen sich über Sie als Zuschauer!

Wieder aktiv in der Pinakothek der Moderne:
PIN.X - Bilder drehen, Bilder verstehen

Wir filmen wieder mit Schülerinnen und Schülern! Aus Kunst werden Videos, aus "Stills" Stories. Mehr Infos ...

Wenn Sie auch Interesse daran haben, mit Ihrer Klasse teilzunehmen, melden Sie sich bitte bei uns.

Ab sofort online verfügbar:
Schon seh ich Glut und Wirbelrauch - Die Walpurgisnacht (Vortrag)


Ein ganzer Vortrag von Klaus Reichold aus der Mythen-Reihe für alle, die ihn versäumt haben und für diejenigen, die mal einen "Live"-Eindruck bekommen wollen von unseren Veranstaltungen. (Und bitte nicht wundern: Im youtube-Video ist wirklich nur ein Bild zu sehen. In unseren Vorträgen sind es natürlich viele mehr.) Viel Spaß!

Einen reinen Audio-Download gibt es als Alternative auf unserer Seite http://www.histonauten.de/bavaricum/Impressionen/.

Seit 21. April 2015 online und im Museum zu besuchen
"Im Maschinenraum des Krieges. Ingolstadt 1914-1918"

Mit einem "Virtuellen Museum" verbinden wir das Stadtgebiet Ingolstadt und die große Dauerausstellung zum Ersten Weltkrieg im Reduit Tilly.

Am 21. April wurde es in Ingolstadt vorgestellt und ging online unter http://1914-1918.armeemuseum.de/ .

Unser Trailer und ein Artikel geben Einblick in das Projekt:

Ein virtuelles Museum entsteht
Artikel für das Magazin "Schönere Heimat"
Schönere Heimat - Artikel Ingolstadt.pdf (213.83KB)
Ein virtuelles Museum entsteht
Artikel für das Magazin "Schönere Heimat"
Schönere Heimat - Artikel Ingolstadt.pdf (213.83KB)